Lidern.
R.M.R.
Rose, ô pure contradiction, désir
Rose, oh pure contradiction, joy
of being No-one's sleep, under so
many lids.
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Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter
dir, wie der Winter, der eben geht.
Denn unter Wintern ist einer so endlos Winter,
daß, überwinternd, dein Herz überhaupt übersteht.
Sei - und wisse zugleich des Nicht-Seins Bedingung,
den unendlichen Grund deiner innigen Schwingung,
daß du sie völlig vollziehst dieses einzige Mal.
Zu dem gebrauchten sowohl, wie zum dumpfen und stummen
Vorrat der vollen Natur, den unsäglichen Summen,
zähle dich jubelnd hinzu und vernichte die Zahl.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
Aus: Die Sonette an Orpheus / Zweiter Teil, XIII
Prends le devant de tout adieu, comme s'il se trouvait
derrière toi, tel l'hiver qui juste s'en va.
Car entre les hivers, il est un si interminable hiver
que ton coeur, passant cet hiver-là, survit à tout le reste.
(...)
Sois - est sache également la condition du non-être,
l'infini fondement de ta profonde vibration intérieure,
afin qu'en cette unique fois, parfaitement tu t'accomplisses.
Aux actifs, aussi bien qu'aux muets aveugles capitaux
de la nature en plénitude, à ces sommes inexprimables,
viens t'ajouter en jubilant et abolis le nombre.
Lorand Gaspar et Armel Guerne, Points.
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris
So seh ich, Jesus, deine Füße wieder,
die damals eines Jünglings Füße waren,
da ich sie bang entkleidete und wusch;
wie standen sie verwirrt in meinen Haaren
und wie ein weißes Wild im Dornenbusch.
So seh ich deine niegeliebten Glieder
zum erstenmal in dieser Liebesnacht.
Wir legten uns noch nie zusammen nieder,
und nun wird nur bewundert und gewacht.
Doch, siehe, deine Hände sind zerrissen-:
Geliebter, nicht von mir, von meinen Bissen.
Dein Herz steht offen, und man kann hinein:
das hätte dürfen nur mein Eingang sein.
Nun bist du müde, und dein müder Mund
hat keine Lust zu meinem wehen Munde-.
O Jesus, Jesus, wann war unsre Stunde?
Wie gehn wir beide wunderlich zugrund.
Rainer Maria Rilke, Mai/Juni 1906, Paris
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"Estar-Aqui" é Maravilhoso.
Rilke, Elegias de Duíno, VII.
Être ici est magnifique.
Being-here is wonder-full.
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